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Geschrieben von: Christian
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Seite 1 von 3 "K'Gari" heißt es, wenn die einheimischen Aborignies über Fraser Island reden. Übersetzt heißt es nichts anderes als "Paradies". Die 120km lange und 15km breite Sandbank ist ein Hauptziel für viele Reisende an der Ostküste nördlich von Brisbane. Zu erreichen ist Fraser von Hervey Bay und Rainbow Beach.
Persönlich würde ich jedem raten von Rainbow Beach loszufahren, weil Rainbow Beach selbst mitten im Great Sandy Nationalpark liegt. Es verwundert wohl nicht, dass Fraser Island Teil dieses Nationalparks ist.
Also wie habe ich Fraser Island entkundet? Ich kam mit dem Bus von Premier Motor Service von Noosa Heads abends um 19 Uhr in Rainbow Beach an und buchte einen Tag später eine Selbstfahrer-Tour nach Fraser Island. Ich wusste natürlich nicht, was mich erwartet und vor allem wer mit von der Partie sein sollte. Dem entsprechend gespannt warte ich 2 weitere wunderschöne Tage in Rainbow Beach. Rainbow Beach hat wirklich einen Flair, den sich keiner entgehen lassen sollte, wenn er vorhat die Ostküste zu bereisen. Bereits einen Tag vor Abfahrt trafen wir als Gruppe zusammen. Wir bekamen einen Film über die möglichen Gefahren im Umgang mit dem Auto auf Sand und Dingos gezeigt. Jedoch fand ich die Warnhinweise hinsichtlich der Dingos etwas übertrieben. Diese Hunde können höchstens bei Kleinkindern eine Gefahr darstellen, ansonsten einfach nicht beachten und sie lassen einen in Ruhe. Anschließend gingen wir zusammen in den nahe gelegenen Supermarkt einkaufen. Es war sehr amüsant für 11 Leute einzukaufen. Insgesamt waren wir 2 Gruppen mit jeweils 11 Leuten. In meiner Gruppe war noch eine weitere deutsche Gruppe von 5 Personen, wen überrascht es auch. Dann noch 2 Holländerinnen, 3 Girls aus London.
Tag 1:
Am nächsten Morgen ging es recht früh raus. Es wurde zuerst alles Restliche bezahlt und dann Gepäck und Essen auf den Geländewagen verladen. Es dauerte ein wenig, aber schließlich haben wir es geschafft und fuhren zu dem Händler, der die Autos verleiht, um einen Vorcheck durchzuführen. Nach langen 2 Stunden ging es endlich los in Richtung Fähre. Zuerst knapp 30km über Landstraße bis wir die Zufahrt zur Fähre erreichten. Erstes Hindernis war der Strand zur Fähre, denn niemand hatte vorher Erfahrung mit dem Fahren eines Geländewagens in tiefem Sand. Es gelang unserer Gruppe direkt beim ersten Versuch bis zur Fähre durchzufahren, ganz anders die andere Gruppe, die kurze Zeit stecken blieb.

Die Fährfahrt dauerte knapp 15 Minunten. Die Eroberung der Insel begann bei Hook Point, dem südlichsten Punkt der Insel. Zuerst fuhren wir entlang des Strandes, was ein unglaubliches Gefühl war. Mit dem Geländewagen an so weiten Sandstränden zu fahren fand wohl jeder super. Aber laut unseren Anweisungen waren wir gar nicht befugt am Anfang entlang des Strandes zu fahren. Wir bemerkten auch nach einiger Zeit warum. Der erste Teil war etwas anspruchsvoll für Anfänger, weshalb wir umkehren und den Schottertrack nehmen mussten, der uns durch das Inselinnere nach Jabiru Swamp brachte.
Von dort aus ging es wieder auf dem Sandstrand weiter bis nach Happy Valley. Leider trauten wir uns am ersten Tag noch nicht schneller als 60 km/h mit dem Auto zu fahren, was uns natürlich Zeit kostete. Angekommen bei Happy Valley fanden wir einen Fluss vor, der aus dem Inselinneren sprudelte und schließlich in das Meer mündet. Das Wasser war glasklar und ich ging als einziger den gesamten Weg herauf bis man an eine Treppe kam, von wo man durch den Fluss wieder zurückgehen konnte, was eine jede Menge Spaß machte. Außer meiner kurzen Hose, die total nass war, weil das Wasser mir bis an die Hüfte ging. Die anderen legten die erste Rast währendessen ein und ich gesellte mich nach diesem Spaß wieder zu ihnen. Gestärkt brachen wir dann weiter in Richtung Norden auf, leider war es bereits recht spät, was uns zum umkehren zwang und uns Waddy Point nicht erreichen ließ. Jedoch kamen wir an einem berühmten Schiffswrack vorbei, wo wir uns einige Zeit aufhielten und jede Menge Bilder machten. Dieses Schiffswrack liegt seit zahlreichen Jahren direkt am Sandstrand und modert vor sich hin.
Nun hieß es eine geeignete Stelle zum Übernachten zu finden. Wir wurden recht schnell am Strand fündig. Nachdem wir ausgeladen hatten und die Zelte aufgeschlagen hatten, hieß es erstmals Essen fassen. Das erste gute Essen für diesen Tag. Unser Speiseplan sah für heute selbst gemachte und sehr leckere Burger vor. Danach saßen wir noch am Lagerfeuer zusammen und lernten uns näher kennen und hatten viel Spaß, bevor wir dann schlafen gingen. Einige mehr oder weniger angetrunken. Des Weiteren begegneten wir recht vielen Dingos, die um unser Lager herumstreunten in der Hoffnung auf Futter. Jedoch gingen sie leer aus.
  
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