Australische Ostküste
Geschrieben von: Christian   

bisbane-by-night-6Die bekannteste von allen Routen ist wohl die Ostküstenroute. Sie beginnt in Sydney und endet in Cairns. Dabei reist man entlang der Ostküste nordwärts, also in Richtung Äquator. Insgesamt legt man dabei 2864km zurück und sollte sich knapp 2 Monate Zeit lassen, damit man einen guten Eindruck von dieser Gegend bekommt. Natürlich ist es auch möglich diese Route innerhalb von 3-4 Wochen zu meistern, jedoch mit Abstrichen.

 

Zu sehen und erleben gibt es jede Menge, von einsamen Stränden, Nationalparks bis hin zu vielen Freizeitmöglichkeiten, Funsportarten, Unterwassererlebnissen und Großstadteindrücken. All dies bietet die australische Ostküste. Es gilt jedoch zu sagen, dass sie wohl die bekannteste Küste in ganz Australien und auch dementsprechend touristisch ist. Will man also vom typischen "europäischen" bzw. "amerikanischen" Leben Abstand gewinnen, bietet es sich an eine andere Reiseroute zu wählen bzw. für die Ostküste weniger Zeit einplanen. Jedoch bietet auch sie Ecken, die noch unberührt. Für Leute, die Party und Spaß suchen, ist die Ostküste auf jeden Fall das Richtige. Wie reise ich am besten, Bus oder Auto? Mit Bus sieht man deutlich weniger, weil man nicht wirklich in die Nationalparks reinkommt, aber man sieht trotzdem genug. Ein Auto ist also immer von Vorteil, aber kein Muss. Man sollte somit abwägen, ob das Mieten oder Kaufen eines Autos mit seinem eigenen Budget vereinbar ist. Die Reise beginnt im schönen Sydney. Zu Sydney brauch ich wohl nicht viel zu sagen. Weltstadt mit viel Atmosphäre und typisch für Australien. Opera House, Harbour Bridge, Bondi Beach, Manly, Botanic Garden usw. um nur einiges zu nennen.

Harbour Bridge in Sydney am Abend


Danach geht es dann in Richtung Norden los. Ein kleiner Abstecher durch das Hinterland von Sydney zu den Blue Mountains bietet sich an. Als nächstes durchquert man Port Stephens, das sehr zum Wassersport einlädt. In Richtung Myall Lakes National Park geht es weiter nach Coffs Harbour, wo man eine kleinere Pause einlegen kann, bevor es zu den "Partyorten" Byron Bay und Surfers Paradies geht. Natürlich sind diese Ort auch für ihre prima Surfmöglichkeiten bekannt und liegen an der weltberühmten Gold Coast. Danach erwartet einen auch schon Brisbane, die sich als eine sehr aufgeweckte und freundliche Metropole gibt. Ab nun beginnt meiner Meinung nach der schönste Teil der Ostküste, von Brisbane nach Cairns, kommt man in Noosa Heads vorbei, einem Ort an der Sunshine Coast.Noosa bietet vieles in einem, Wassersport, Surfen, Schwimmen, Nationalparks usw. Nicht weit davon entfernt liegt der Great Sandy Nationalpark, der ewige Weiten von Sandstrand und Dünen offenbart.


Strand bei Rainbow Beach - Teil des Great Sandy Nationalpark


Lake McKenzie auf Fraser Island


Nächster Halt ist Fraser Island, eine Insel, die vollständig als Nationalpark anerkannt ist. Zu Fraser Island jedoch in anderen Berichten mehr. Man kann dann in Agnes Water und Town of 1770 halt machen, ein kleines und sehr schönes Örtchen. Bevor man die Whitsunday Islands ergiebig erkundet. Die Whitsundays liegen in Mitten des Great Barrier Reef national park und offenbaren eine einzigarte Natur.


Aussichtspunkt am Whitheaven Beach - Whitsunday Islands


Zuletzt vor Cairns liegt noch Townsville, Magnet Island und Mission Beach auf dem Weg. In Cairns selbst kann man eine schicke, aber auch teure Tour zum Great Barrier Reef buchen. Cairns als Stadt ist mit einer Partystadt in Spanien zu vergleichen, jedoch mit einer viel schöneren Atmosphäre und dem typisch australischen Flaire.


Rechtlicher Hinweis: Copyright für die Fotos liegt bei Christian Schirra

 
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